Besuch im
Heimatmuseum Wennigsen
Am 22. März 2000 besuchte die Klasse 4c das Heimatmuseum in Wennigsen. Herr Bock führte zwölf Kinder aus der Klasse herum und erklärte uns vieles.
Er zeigte uns die Metzgerei. Dort erklärte er uns, wie man Konserven wieder verwenden konnte. Dann gingen wir in die Küche. In der Küche zeigte Herr Bock uns eine Fliegenfalle. Dann sind wir in die Nachbildung eines Kohlebergwerks gegangen. Er zeigte uns die Werkzeuge, die man zum Kohleabbau brauchte.
Danach führte Herr Bock uns nach oben und zeigte der Klasse die Schusterei. Gleich daneben war die Schneiderei. Wir gingen weiter zu einer alten Baustelle. Er erklärte uns die verschiedenen Schichten der Wände eines Hauses: Holz, Lehm, Backsteine. Er zeigte uns, wie man früher ein Rohr herstellte. Von dort aus ging die Klasse zu den verschiedenen Fallen für Otter, Bären, Füchsen, Ratten und Mäusen.
Daneben gab es einen Raum mit Morsegeräten, Schreibmaschinen und Kassen. Direkt daneben war eine große Schmiede. Herr Bock zeigte uns, wie man große und kleine Nägel herstellen konnte. Er zeigte uns einen großen und kleinen Amboss.
Dann ging die Klasse in das Nebenzimmer, wo es alte Fernseher und Radios gab. Herr Bock führte uns in die Apotheke. Dann sind wir ins 50er-Jahrezimmer gegangen. Von da aus gingen wir in die Küche, die war gleich daneben. Es gab auch eine gute Stube, dort gingen die Leute nur zu Festtagen hinein. Die Leute hatten früher viele Musikinstrumente. Danach führte Herr Bock uns in ein Zimmer mit ausgestopften Tieren. Zur gleichen Zeit besichtigten die anderen Schüler der Klasse 4c ein Klassenzimmer, das aussah wie vor 50 Jahren. Herr Ruschmeier erklärte uns, wie es vor 50 Jahren in der Schule war. Die älteren Schüler schrieben mit Feder und Tinte ins Heft und die jüngeren Kinder mit einem Griffel auf eine Tafel. Er sagte uns, dass die Schüler eine Schuluniform getragen haben. Herr Ruschmeier sagte uns, dass die Kinder kleine Kästchen hatten, in denen Feder und Griffel waren. Die Lehrer waren streng angezogen. Die Kinder saßen in einer Reihe. Es waren mehr als fünfzig Kinder in einer Klasse. Morgens mussten sich die Kinder vor der Schule in zwei Reihen aufstellen.
Herr Ruschmeier erzählte uns, dass früher die Kinder morgens ein sauberes Taschentuch und saubere Fingernägel zeigen mussten. Er sagte uns, dass die Kinder, wenn sie aufgerufen wurden, aufstehen mussten. Er zeigte uns eine alte Feder und alte Hefte und Bücher. Wir sollten unseren Namen in Sütterlin mit Griffeln auf die Tafel schreiben. Dann zeigte er uns noch alte Schultaschen und kleine Brottaschen.
(Klasse 4c)